Neue Hinweise auf Organismen auf dem Mars und Jupitermond


Wissenschaftler haben neue Hinweise auf früheres Leben auf dem Mars gefunden. Eine Arbeitsgruppe von der Florida State University hat einen vom Mars stammenden Meteoriten untersucht. Dabei nahmen die Wissenschaftler besonders einige feine Ketten magnetischer Mineralien unter die Lupe. Das Team schreibt, es sei sehr unwahrscheinlich, dass "diese auf nicht biologischem Weg entstanden" sind.

  • Der Mars -Bilder vom roten Planeten http://www.t-online.de/bildung

  • Strukturen von Bakterien gestrickt
    Die feinen Ketten erinnern an Bestandteile irdischer Mikroorganismen. Diese "magnetotaktischen Bakterien" produzieren in ihrem Innern eine feine Kette aus Magnetit-Kristallen. Diese Kette ähnelt denjenigen Strukturen, die jetzt in dem Meteoriten sichtbar gemacht worden sind.

    Beliebtes Forschungsobjekt
    Der Meteorit hatte bereits 1996 für Schlagzeilen gesorgt. Schon damals glaubten Forscher, Hinweise auf Leben in ihm gefunden zu haben. Andere Gruppen hatten dieser Annahme jedoch widersprochen. Der 1984 in der Antarktis gefundene Meteorit wurde vor etwa 15 Millionen Jahren durch den Einschlag eines großen Himmelskörpers vom Mars losgeschlagen und gelangte dann auf die Erde. Der Fund dieses Meteoriten, der eindeutig vom Mars auf die Erde geschleudert, und in der Antarktis für Jahrzehntausende konserviert, wurde, enthielt seltsame Spuren, die auf Ausscheidungen oder Reste primitiver Lebensformen hinwies. Ob es wirklich Spuren außerirdischer Lebensformen sind ist noch nicht abschließend bewiesen. Der NASA - Mitarbeiter und Physikprofessor an der amerikanischen Standford -Universität meinte dazu: "Alle Untersuchungsverfahren stützen sich auf die Tatsache, dass außerirdische Lebewesen erdähnlich der irdischen sind". Es stellt sich hier die Frage: Wenn Leben zum Beispiel vom Mars zur Erde gelangt, könnt es nicht ebenso umgekehrt gewesen sein? Könnten nicht auch Meteoriten und Kometen bei ihren zahlreichen Einschlägen in der Frühzeit der Erde, Lebensformen ins All geschleudert haben und somit den Weltraum mit Leben besiedelt haben. Ist unsere Erde vielleicht die Mutter allen Lebens im All?   Das Leben in und außerhalb unserem Sonnesystem exsistiert oder exsistiert hat, ist mit den Entdeckungen von Mikroben- und Bakterienresten in galaktischen Staub und Meteoritengestein wissenschaftlich unstrittig. Weitere Indizien für die biologische Entwicklung außerhalb unserer Erde sind zum Beispiel: Der Wasservorrat auf dem Mars und dem Jupitermond "Europa". Der Mars war vor Millionen von Jahren von einer Kohlendioxidsatmosphäre umgeben. Seine schützende Hülle sorgte für Niederschläge dessen Wasservorräte noch heute unter der Oberfläche  lagern.

    Auch der Jupitermond "Europa" ist mit einer dicken Eiskruste bedeckt, die Schwerkraft des Mutterplaneten sorgt für eine innere Aufwärmung  und Schmelzung dieser Eisschicht, auf dem Trabanten Europa.
    Beide Planeten (Mars und Europa) besitzen somit der Urstoff des Lebens, und warum sollte in der Vergangenheit oder in der Zukunft dort kein Leben möglich sein?
    Doch trotz alle Befürworter bleibt die Existenz und die Beschaffenheit des Lebens auf Planeten außerhalb unseres Sonnensystems immer noch ein unbewiesenes Produkt der  Fantasie.
    So bleiben die umfangreichen  wissenschaftlichen Erkennbisse und Modelle der Panspermie  immer noch mit sehr viel Spekulation verbunden, wobei ein empirischer Nachweis noch aussteht.


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    Wilfried Louis                            © Copyright                                          Fröndenberg 2001