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Die Geschichte der Materie

Das Universum hat ein Bewusstsein?

Wilfried Louis        2004   

 

Üd.:10.2003
Unser Gehirn ist ein Abbild des Universums. Beide entstehen und funktionieren auf dieselbe Weise, sagt der australische Physiker Reginald T. Cahill. Das würde bedeuten, dass wir an einen gigantischen Bewusstseinsprozess teilnehmen.
Cahills Theorie kommt mit einfachen Formeln zu verblüffenden Resultaten. Die Theorie über die Entwicklung der Welt hat der Physiker in philosophische Thesen unterteil
t

  • Prozessphysik: Die dynamische Entwicklung Herhaklid (550-480 v. Chr.) Alles ist im Fluss

  • Monadenphysik: Netzwerke von Knoten bilden Strukturen Monadenlehre G. W. Leibniz (1646 - 1716)

  • Münchhausenphysik: Weil die Welt aus sich selbst entsteht.

  • s heißt das Weltall ist nicht, es entsteht.

Wir können die Welt nur deshalb erkennen, weil unser Gehirn so aufgebaut ist, dass es der Welt ähnelt. Strukturen spiegeln sich in unserem Gehirn wieder; oder ist die Welt nach unserem Gehirn aufgebaut?
Das bedeutet, das man mit dem Modell des Gehirns die Welt beschreiben kann. Die Entwicklung eines Nervennetzes im Gehirn eines Ungeborenen wachsen zunächst langsam dann aber immer schneller. Diese Entwicklung eines Netzwerkes entspricht nach der Meinung Cahills die Entwicklung des Universums.
Dieses Netzwerk besteht aus unbestimmten Grundelementen, sogenannten "Fraktale" ein verzweigtes Netz ohne das ein Ursprung erkennbar ist. Cahill spricht von Pseudo-Opjekte oder Monaden deren Netzwerke sich wiederum in den Monaden als Netzwerke darstellen...ad infinitum. Das Netzwerk zieht sich sozusagen aus dem eigenen Sumpf der Nicht-Existenz. Dies entspricht auch der "Bootstrap-These von Geoffrey Chew als dynamische Einheit. 

siehe: Die Philosophie der Schöpfung  

Ein Urknall ist hier nicht nötig, dass Universum braucht nur sich selbst. So bilden sich auch die Naturgesetze erst aus sich selbst. Das Bewusstsein wird bei Cahill durch nichts anders erzeugt als durch das unvorhersehbare , also durch die Unberechenbarkeit der Ereignisse. Gödel bewies dies theoretischen Gesetzlosigkeiten innerhalb mathematischen Formeln dessen Richtigkeit sich nicht beweisen lässt. Die Physiker nennen diese unangenehmen Begleiterscheinungen in ihren geordneten Berechungen des Komos "Rauschen". Gödel bewies diese in dem er Aussagen über Zahlen mit Hilfe von Zahlen formulierte. Diese Selbstbezüglichkeit, die Reflexion über sich selbst ist die Grundlage des Bewusstsein - Ich denke, also bin ich -(Ren Descartes). Diese Selbstbezüglichkeit entsteht durch Reflexion als durch Bewusstsein. Piere Teilharde Chardin (1881-1955) beschrieb die kosmische Evolution als ein lebendes Universum. Zie ist eine immer größere Verflechtung aller Lebensformen und eine Höherentwicklung des Bewusstseins innerhalb des gesamten Universums.
So ergibt sich aus Cahills Formeln das verblüffende Bild einer persönlichen Welt. Die Welt, das unendliche Universum ebenso wie unsere persönliche Wirklichkeit, entsteht aus dem "Nichts" ganz allmählich durch Nachdenken über sich selbst, durch Begegnungen und Verknüpfungen. Es entstehen Strukturen die durch Raum und Zeit in Verbindung bleiben. 


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