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Wilfried Louis  1999 - 2014

1. Kapitel

Die Geschichte der Materie

Schöpfungsgeschichte oder die physikalischen Gesetze der Natur.

 letzte Überarbeitung 01/2014  

Meine Geschichte beginnt vor circa 13,7 Milliarden Jahren. Zu diesem Zeitpunkt gab es, nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, keine  (für uns messbare und berechenbare) Materie, keinen Raum und somit auch keine Zeit. Es gab nur die, nach Einsteins wissenschaftlichen Berechnungen und nur mit mathematischen Zahlen beweisbare »Singularität«. Das heißt, die gesamte kosmische Energie komprimierte sich zu einem Punkt, der kleiner war als ein Atom. In dieser komprimierten Einheit ist, nach physikalischen Berechnungen, die Krümmung von Raum und Zeit als unendlich anzusehen. Mit anderen Worten, eine relative fortschreitende Zeit, die von der Größe des Raums und der sich darin bewegenden Materie getragen wird, gab es zu diesem Zeitpunkt nicht.
In diesem raum- und zeitlosen Energiezustand kann es, l
aut dem Kosmologen Andrej Dimitriwitsch Linde und anderen Wissenschaftlern, trotz der unendlichen Kompression, keine absolute Energieruhe gegeben haben. Es war, nach Ansicht führender Wissenschaftler, eine winzige Energieabweichung, die vor circa 13,7 Milliarden Jahren, eine explosionsartige Ausdehnung aus der Singularität und eine ewige Fluktuation ins Unermessliche bewirkte.
Der daraus resultierende sogenannt Urknall ist keine Explosion, im Raum sondern die Explosion des Raums. Entscheidend und wirklich sicher ist die Expansion des Raums seit etwa 14 Milliarden Jahren. Ohne die Expansion der Energie gäbe es kein Universum, keine Materie und auch kein Leben auf unseren Planeten Erde  
Doch Antworten auf die Fragen:
    

  • Aus welchen Quellen entwickelte sich dieses Expansion?
    Die unendliche Energie müsste in einen sigulären Punkt der kleiner war als ein Proton zur Explosion gekommen sein. Diese Inflationstheorie beschrieb als erszter Alan Guth 1981. Demnach müsste eine überlichtschnelle Ausdehnung erfolgt sein, was widerum Einsteins Relativitätstheorie widersprechen würde.  

  • Welches sind die Grundbausteine des Universums?
    Im der größten europäischen Kernforschungsanlage in CERN sucht man nach den Spuren des kleinsten Bausteins der Materie dem  Higgs-Boson oder Higgs-Teilchen. 2 mal gab es wohl 2013 und 2014 eine Spur dieses rein theoretischen Bausteins , aber die vollkommene Analyse steht noch aus
    . 

  • Was ist Materie?
    Nur 4% ist sichtbare Materie die wir kennen. 96% ist "Dunkele Materie und "Dunkele Energie". Wir           wissen das sie exsistiert aber wissen nicht woraus sie besteht

  • Warum hat der Raum drei Dimensionen? 
    Nach Isaak Newton ist der Raum euklidisch und dreidimensional und somit Absolut. Nach Einsteins  Relativitätstheorie ist der Raum nicht mehr absolut sondern vom Beobachter abhänig. Auch die Krümmung des Raums durch die Gravitation beschreibt die Algemeine Relativitätsrtheorie.Die "Kaluza-Klein-Theorien und Strigtheorien beschreiben einem Mehdemensionalen Raum in den die Rum-Zeit hineinfließt bzw aufgerollt wird.

  • Vieles bleibt bis heute noch weitgehende wissenschaftliche Spekulation
    Neue
    wissenschaftliche Beobachtungen aus dem Universum, mit immer preziseren Bildern und Cumputerberechnungen, lassen uns zwar iummer näher an dem Anfang des Urknalls kommen, aber eine einheitliche, allumfassende Aussage über die Entstehungsursache des Alls ist (noch) nicht möglich. 

                   
Einige alternative Theorien über die Entstehung unserer Welt:

  • Das "ekpyrotische" Modell
    Nach den aktuellen Theorien der Kosmologen Neil Turok von der Universität Cambrigde und seinem US-Kollege Paul Steinhardt  ist nicht der Urknall sondern die Kollision zweier Universen als Auslöser für die Urexplosion verantwortlich. Das "ekpyrotische" (aus Feuer geborene) Modell des Urknalls bedient sich der mathematischen Konstruktion eines fünfdimensionalen Raums. Die Entstehung unseres Universums wird dort als Kollision vierdimensionaler "Tücher" (Branes) beschrieben.
  • Das Universum ein Prozess aus unserem Bewusstsein
    In der Theorie des australischen Physiker Reginald T. Cahill, aus dem Jahre 2003, hat das unendliche Universum  ein Bewusstsein. So ergiben sich aus Cahills Formeln und Theorien: dass die Welt und auch unsere persönliche Wirklichkeit aus dem "Nichts" oder aus sich selbst ganz allmählich durch das Nachdenken entsteht, durch das so genannte "Fraktale", ein Netzwerk aus unbestimmten Grundbestandteilen!
  • Der geistige Impuls des Schöpfers
    Eine These
    die besagt, dass die "Singularität" vor dem Urknall die komprimierte Energie des gesamten Wissens über die Entstehung der Materie beinhaltet. Mit anderen Worten:
    »Am Anfang war Gottes Geist bzw. die Allwissenheit in Form einer Schöpfungs-Singularität, die dann über die Expansion elektromagnetischer Wellen zu einem universellen Schöpfungsakt erwacht«.
  • Diese These stützt sich auf den physikalischen Zustand, dass der Gedanke oder die Assoziation nichts anderes ist als ein elektromagnetischer Impuls, also "Energ" die zur Materie erstarrt. Ein göttlicher Schöpfungsakt der nur dazu dient der Menschheit einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Eine illusionäre Welt für unser Seelenbewusstsein?  
  • Planetarischen Kosmointervallen vor dem Urknall
    Universen die in einem Zeitraum von 50 bis 100 Milliarden Jahren zusammenstürzen und sich immer wieder in ihrer Endphase, durch eine immer größer werdende Dichte mit einem erneuten Urknall aus ihr Singularität befreien (sog. Inflationstheorie).
    Professor A. Lindeentwickelte entwickelte an der kalifornischen Elite-Universität Stanford,  als Visionär der Inflationstheorie schon 1981 ein Gedankengebäude, das phantastisch anmutet. So ist unser Weltraum nur einer von vielen, als winziger Teil eines Überkosmos, das sich aller Erforschung verschließe. Laut Linde, bietet die Inflation auch die Erklärung, dass in anderen Raum- Zeit- Domänen ganz andere Naturgesetze gelten könnten. Sogar Zellen mit mehr als drei Raumdimensionen wären denkbar; oder solche, die in sich zusammenfallen und nach einem Urknall wieder auferstanden sind. Nach dieser These hätten sich immer mehr Multiversen abgekoppelt. Unter den unendlich vielen verschiedenen Universen sei das von den Menschen bewohnte nur eine Blase in einem gewaltigen kosmischen Schaum. 
  • Der Urknall
    D
    och die Wissenschaftler haben, durch kosmologischen Daten und mathematische Berechnungen, die unter anderem die künstlichen Himmelsbeobachter “Cope« und das “Hubble« Space -Teleskop zur Erde funkten, die Schöpfung entmystifiziert. So bestätigt sich die von dem russischen Physiker Amdrej D. Linde beschriebene und von Einstein berechnete plötzliche Ausdehnung, die durch eine vorausgegangene Explosion (Urknall) ausgelöst wurde, als wohl wissenschaftlich nachgewiesene These. Die wichtigsten Argumente für eine Urknalltheorie lieferten die Beobachtungen von Edwin Hubble, die er 1929 zu der Vorstellung einer expandierenden Welt zusammenfasste. Er beobachtete, dass alle Galaxien (bis auf wenige Ausnahmen), unter Beibehaltung ihrer Form, sich mit hoher Geschwindigkeit voneinander entfernten. Je weiter die Galaxien voneinander entfernt sind, um so schneller bewegen sie sich von uns weg. Bestimmt werden diese Beobachtungen durch den so genannten "Dopplereffekt".
    Diese Beobachtungen bestätigen eine explosionsartige Ausdehnung des Universums und die damit vorausgegangene und 
    Explosion- bzw. Urknalltheorie

weiter:

Der Dopplereffekt:

Das von einem Objekt abstrahlende Licht ändert seine Wellenlänge und damit seine Farbe je nach Geschwindigkeit und Richtung der Bewegung. Kommt es auf uns zu so wird die Lichtwelle gestaucht, es erscheint eine Blauverschiebung. Entfernt sich die Lichtwelle, so wird die Wellenlänge gestreckt, es kommt zu einer Rotverschiebung.

 

Bilderklärung:
Das von den Galaxien abgestrahlte Licht ist wegen der Fluchtgeschwindigkeit in den langwelligen, roten Bereich verschoben. Die Astronomen vergleichen das aufgenommene  Lichtspektrum mit den Referenzspektrum und können so über den Dopplereffekt die Geschwindigkeit bestimmen. Das Referenzspektrum basiert auf  den bekannten Subtanzen, aus denen die Sterne aufgebaut sind.

Bild und Text aus Buch: Geheimnis unseres Universums / Verlag: Droeme

Das Universum entstand, nach dem heutigen Wissen, aus reiner Energie. Unmittelbar nach dem  Urknall war das All kleiner als ein Atom. Nach weniger als einer billionstel Sekunde dehnte sich das Universum, durch kleinste Unregelmäßigkeiten, schlagartig auf astronomische Größen aus. Diese Phase bezeichnet man als "Inflation".

Bildquelle: Das deutsche Nachrichten- Magazin "Der Spiegel" Ausgabe: 12 / 98 (Gottes Urknall)

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