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11. Kapitel

DIE GESCHICHTE DER MATERIE

10. Zyklus
Das Zeitalter des modernen Menschen "Homo sapiens sapiens"

KURZ-FASSUNG

Der moderne Mensch stammt vermutlich aus Afrika. Als Nomade besiedelte er vor 30.000 bis 40.000 Jahren Europa. Der erste europäische Mensch hieß "Cro- Magnom". Vor etwa 18.000 Jahren erreichte der Homo sapiens sapiens das ostende von Eurasien. Über die zu dieser Zeit wasserfreie Beringstraße sowie über ausgetrocknete Küstenränder besiedelte er, Ende der Eiszeit, Amerika und Asien. Vor 10.000 bis 11.000Jahren wurden, nach den jüngsten Entdeckungen, in den türkischen Dörfern Gäbekli und Hüyük, die ersten Katakomben von Menschen errichtet, in denen tausende Menschen sich ansiedelten und von der Beute ihrer Jagd lebten. In diesen Kernregionen entwickelte sich um 7000 v.Chr. der Ackeranbau. Diese neue Ernährungs- und Lebensform sorgte für einen sprunghaften Bevölkerungsanstieg, so dass vor 5000 Jahren etwa 100 Millionen Menschen auf unsere Erde lebten. Diese Zeit des Fortschritts, der seinen Anfang im Anbau von Roggen und Weizen vor circa 11000 Jahren  fand und schließlich zu Wolkenkratzer und Gentech- Raps führte, bezeichnet dei Wissenschaft als "Neolitische- Revolution". Die Folgen sind eine unkontrollierbare Bevölkerungsexplosion ( im Jahre 2002 über 6 Milliarden Menschen) und eine Irreversiebelle Ausbeutungsstrategie unserer Umwelt. Nach Berechnungen anerkannter Zukunftsforscher verliert der Planet Erde in etwa 30 bis 40 Jahren die Fähigkeit die Menschheit zu ernähren. Sollte bis dahin keine menschliche Selbstvernichtung stattgefunden haben, so wird der Gipfel menschlicher  Fortpflanzung erreicht sein. Spätestens dann werden wir erkennen, dass unsere Unzulänglichkeiten in der Strategie der universellen Anpassung, tödlich war und ist. Kriechtier, Bakterien und viele andere Lebewesen haben uns durch Anpassung, Organisation und gezielte Auslese eine Überlebensstrategie über viele Millionen Jahre vorgeführt. Doch das streben nach Macht und Überlegenheit macht uns unfähig für die Weitsichtigkeit einer angepassten Entwicklung. Unsere Chancen liegen, trotz aller angebrachten Zweifel, in dem Bewusstsein über unserer Vergangenheit. "Die Geschichte der Materie" zeigt uns, dass es kein Ende sondern nur Neubeginn in unserem Universum gibt. Die Erde auf die wir gehen, besteht aus dem Staub unserer Ahnen. Es gibt keinen entgültigen Tod, sondern nur Neubeginn. Nehmen wir diese Weisheit der Aborrgines ernst dann wissen wir, dass unsere kosmologische Vergangenheit die Botschaft für die Zukunft ist. Unser Leben wird durch die Fortpflanzung geprägt, sie ist der Neubeginn für unsere Zukunft. Meine "Geschichte der Materie" zeigt, dass jedes Teilchen im Universum eine Bedeutung durch seine Entwicklung hat, so wie wie unsere Entwicklung vor 15 Milliarden Jahren im kosmischen Staub begonnen hat.

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Wilfried Louis
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