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2. Kapitel

Die Geschichte der Materie

1. Zyklus
Beginn von Raum und Zeit:

KURZ-FASSUNG

Als Standardmodel für die Entstehung der Materie gilt in der Physik die Annahme eines Urknalls. Die konkreten Berechnungen gehen auf 10-5 Sekunden nach der explosionsartigen Ausbreitung der Energie (Inflation) zurück. Dies bedeutet, dass mit der Dimension der Ausdehnung die Dimension der ZEIT entstehen musste.
Um Energie in Form von Materie entstehen zu lassen mussten die Dimensionen aus "Raum und Zeit" entstehen.

Unsere zeitliche Berechnung über den Beginn von Zeit und Raum lässt sich nach den physikalischen Gesetzen erst nach 10-43 Sekunden nach dem Urknall (sog. Planck-Zeit) bestimmen. Der Durchmesser des Universums betrug zu diesem Zeitpunkt 10-28 Zentimeter. Bei einer allseitigen Expansion der Energie, so berechnen die Astrophysiker, muss es nach 10-34 Sekunden bei einer Temperatur von 1032 Grad  zu einem geringfügigen Überschuss von Materie zu Antimaterie gekommen sein (auf 1 Milliarden Teilchen kam es zu einem Überschuss von 1 Teilchen Materie). Es war die Grundlage der kosmischen Entwicklung auf der Basis der Materie.
Nach 10-10 Sekunden sank die Temperatur auf 1015 Grad, es entstanden Protonen und Neutronen. Es lagerte sich  je drei Quarks  in einem Proton und in einem Neutron an.  In dieser Phase entstanden unter anderem die Neutrinos. Es sind extrem leichte, schwach wechselwirkende Teilchen, die sich vermutlich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.
Etwa eine Sekunde nach dem Urknall und einer Temperatur von 10 Milliarden Grad "zerstrahlten" die Elektronen und Positronen, übrig bleibt ein leichter Überschuss an Elektronen. Nach einer Sekunde befanden sich  im Universum alle die Bausteine  aus denen sich später die Atome zusammensetzen. Nach 100 Sekunden  kam es bereits  zu den ersten Verschmelzungen von Atomkernen.  Es  bildeten sich die schwereren Heliumkerne, auch Lithium- und Berylliumkerne entstanden bei einer Temperatur von 1 Milliarden Grad. Die restlichen Protonen zerfielen in dem kleinsten Element, dem Wasserstoffkern. Somit war die materielle Grundlage der Welt, nach den heutigen Erkenntnissen, schon nach circa  einer Sekunde geschaffen.
Diese Schöpfung der Urmaterie, so haben die Physiker festgestellt, ist die Folge einer winzigen Verschiebungen der elektromagnetischen Energie, in Wellenfrequenzen des Urknalls. Sie ist heute noch in den Nuancen einiger Uregelmäßigkeiten der Hintergrundstrahlung messbar.

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Fortsetzung:  2. Zyklus

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Wilfried Louis
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