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3. Kapitel

DIE GESCHICHTE DER MATERIE


2. Zyklus

Entstehung der ersten Sterne und Galaxien.

KURZ-FASSUNG

Die Grundlagen der universellen Schöpfung waren, wie in Zyklus 1 schon beschrieben, 3 Minuten nach dem Urknall bereits geschaffen.
Die ersten 300.000 Jahre nach der Geburt von Raum und Zeit enthalten durch die rätselhafte Entwicklungsstagnation noch viele wissenschaftliche Fragen.
Was man bis heute weiß:

  • Nach 300.000 Jahren kühlte die Materie auf circa 6000 Grad Kelvin ab (0 Kelvin =-273°C)

  • Die Atomkerne fangen ihre Elektronen ein und es bildeten sich vollständige Wasserstoff-, Helium- und Lithiumatome. Die Teilchen bildeten jetzt Zwischenräume wodurch sich die Quanten bewegten bzw. strahlten - Das Universum wurde durchsichtig -

  • 700 Millionen Jahre später, sank die Temperatur auf 18 Kelvin. Die Wasserstoff- und Heliumkerne bildeten Wolken in denen sich die Dichte durch die Gravitationskraft ständig erhöhte. Durch Massenkonzentration der Teilchen kam es zu Kollision der Atome und zu Kernfusionen. Materie verklumpte zu immer größeren Planetoiden. Die ersten Sterne mit der Leuchtkraft einer Sonne wurden geboren.

  • 900 Millionen Jahre nach dem Urknall verklumpte sich die Materie durch ihre gegenseitige Anziehungskraft zu Sternennester und Galaxien

  • Nach etwa einer Milliarden Jahre waren schon die ersten Spiralnebel, Sternhaufen und Galaxien fertig entwickelt und ausgebildet. Dies bestätigen die sichtbaren Galaxien am äußeren Rand des messbaren Weltalls.
    Was veranlasste das Universum zu einer solch plötzlichen Entwicklungsbeschleunigung
    Der NASA-Satellit "Cobe“ und der Ballon "Boomerang" entdeckten in der Hintergrundstrahlung, die  heute auf 2,7 Grad über den absoluten Nullpunkt abgekühlt ist, kleinste Unregelmassigkeiten. Ein Beweis dafür, dass beim kosmischen Urknall es zu geringen Schwankungen der elektromagnetischen Wellen kam. Dies bedeut, dass sich unser Universum mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten abkühlte.
    Die Folge war:
    Eine unterschiedliche Ausdehnung der Materie
    Die Bildung von einer unbekannten Größe der Dunkelmaterie
    Die Verklumpung und Kollision von Materie.

  • Eine weitere Schattenwelt bilden die sog. "Schwarzen Löcher", sie besitzen eine unvorstellbare Dichte, so dass nicht einmal die Lichtquanten ihr Gravitationsfeld verlassen können. Aufgrund ihrer Gravitation verschlucken diese Energielöcher unaufhörlich Millionen von Sterne, dadurch nimmt die dunkle Massen-Gravitation ständig zu.

  • Die kosmische Strahlenwelt stellt eine weitere unbekannte Größe in unserem Universum da, sie besteht aus unzähligen "Neutrinos"  welche bei chemischen Prozessen z.B. bei Kernverschmelzungen innerhalb der Sonne entstehen. Da sie durch ihre Massenlosigkeit keine Wechselbeziehung mit anderen Teilchen eingehen, treffen sie ohne Wirkungsverlust auf unsere Erde oder anderen Planeten ein und durchqueren ihn, wobei er nur höchst selten mit einem anderen Atom kollidiert. Doch neuste Messungen ergaben, dass nur ein geringer Teil dieser Neutrinos auf unsere Erde eintrifft. Dies ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Hinweis, dass circa 50% der ursprünglich freigesetzten Neutrinos in einem Zustand der dunklen Materie verbleibt. 

  • So sprechen an Hand der wissenschaftlichen Daten drei wichtige Faktoren für die plötzliche Entwicklung von Sternen und Galaxien:

1.)  Geringe Temperaturunterschiede innerhalb der Gaswolke.
2.) Gravitationskräfte der Dunkelmaterie.
3.) Die schwachen Wechselbeziehungen der elektromagnetischen
    Wellen und Teilchen untereinander.

                

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Fortsetzung: 3. Zyklus

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