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Die Erde ist nicht der Mittelpunkt der Welt und der Mensch ist nicht das Ende der Schöpfung  

Wilfried Louis
   Februar 2000  

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DIE PHILOSOPHIE DER SCHÖPFUNG


Was wissen wir vom Universum und wieso wissen wir es ?
  Woher kommt das Universum und wohin entwickelt es sich ?  
Hatte alles einen Anfang ?
Und wenn ja, was geschah davor ?
Woher kommen wir ? 
Und warum sind wir da ?
Existieren diese Fragen nur weil ich sie denke,
oder denke ich diese Fragen, weil sie existieren?
Wenn wir uns mit diesen Themen befassen, lässt sich der Sinn in der Beantwortung dieser Ur-Fragen nur aus dem Bewusstsein  unserer Existenz begründen. 
Die Suche nach dem Sinn unseres Daseins beschäftigt die Menschheit seit dem uns die Existenz unserer Schöpfung bewusst ist.
Die Wissenschaft der Physik, die Denker der Philosophie und die Mönche der Mythologie sind seit Jahrhunderten ihre eigenen Wege auf der Suche nach der Wahrheit des Ursprungs gegangen. Doch wenn wir die Erfahrungen und das Wissen der Naturwissenschaftler, Philosophen und Priester zu einer Erkenntnis vereinigen, besteht die Möglichkeit einer universellen Erfahrung, die uns das Tao der Schöpfung öffnet.
Meine Ausführungen über die Physik zeigen ,dass die wissenschaftlichen Theorien  immer detaillierter und komplizierter werden, wobei wir uns in immer kleinere Teilbereiche verlieren. Fragen nach dem existentiellen Sinn, der hinter den Modellen der Naturwissenschaften und deren Gesetzmäßigkeiten steht, verliert sich häufig in den Teilbereichen der Grundlagenforschung. Um die Fragen nach Schöpfung, Existenz und den damit verbundene Ursprung unser Vergangenheit zu ergründen, ist der Weg einer experimentellen Beobachtung ein unzureichendes Modell. Das heißt, wir können das Universum nicht in makroskopische und mikroskopische Welten aufteilen. Nur wenn wir die Welt als eine homogene Einheit betrachten, in dem kein Teil fundamentaler ist als das andere, erfahren wir, dass die Eigenschaften der Dinge von allen anderen bestimmt werden. Spätestens hier, verschmelzen  Physik und  Philosophie zu einer  Konvergenz.  

Die Philosophen die nach dem Sinn des Seins und der Bedeutung der Zeit fragen, lassen ein universelles Bewusstsein zwischen Ursache und  Ereignis vermuten. Wobei schon seit 2500 Jahren die Frage nach einer denktunabhängigen Welt gestellt wird. Interpretieren wir die Realität nur falsch oder ist das menschliche Denken von der Außenwelt und dessen Strukturen abgeschnitten? Hier  stellt sich spätesten die metaphysische Frage nach dem Sinn unserer Existenz und ihrer Bedeutung.

Der Sinn unsere Schöpfung, so lehren die Schriften der christlichen und nichtchristlichen Religionen, finden die Gläubigen im Gebet, der Meditation und in der Enthaltung menschlicher Begierde (Fasten ), also in der Auseinandersetzung mit ihrem Seelen - Bewusstsein.  Nach den Lehren der asiatischen Philosophie liegt die Erkenntnis in der meditativen Suche nach dem geistigen Nichts. Diese Kraft des "Nichts" ist nach Ansicht vieler Wissenschaftler, die Grundlage aller Existenz. So ist es möglich, dass sich das Tao der asiatischen Philosophie und die Modelle der westlichen Physik zu einer universellen  Erkenntnis erschließt.
 
Diese Quellen der Erkenntnis entspringen nicht nur einer metaphysichen Welt, sondern sind das Ergebnis  wissenschaftlicher Forschung, philosophischer Erfahrung und meditativer Suche.
Da ich in meinem Artikel nur eine Kurzfassungen heutiger Interpretationen und Erkenntnis beschreiben möchte, kann die Auseinandersetzung mit den Ur-Fragen der Physik, der Philosophie und der Meditation nur als Anregung und Einstieg  verstanden werden. 
Auch wenn der Leser den Weg der Erleuchtung durch meinen Artikel nicht findet, so wird er wenigstens erkennen, dass es ihn gibt.


Meine  Ausführungen sollen eine informative und persönliche Auseinandersetzung über die Erkenntnisse unser Welt-Schöpfung anregen. Einen wissenschaftlichen Anspruch können meine Ausführungen nicht gerecht werden. Der Leser soll am Ende dieser Zusammenfassung, seine individuellen Erfahrungen zwischen Glauben und Wissen vertieften und erneuern können. Persönliche Anmerkungen, Erfahrungen und Kritik dienen als eine willkommene Ergänzung.


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